Sozial- und Verfahrensberatung

Was macht eigentlich das fka-Team in der Durlacher Allee?

Arbeiten!

Bedingt durch die Coronakrise musste sich das fka-Beratungsteam zunächst aus der LEA Durlacher Allee 100 zurückziehen: In den Büroräumen vor Ort konnte den Mitarbeitenden und Klient*innen kein ausreichender Schutz garantiert werden.

Trotzdem standen während der letzten Wochen fünf Mitarbeitende bei Anfragen telefonisch,  per Chat und  E-Mail zur Verfügung. Entsprechende Aushänge in der Unterkunft wiesen auf das alternative Angebot hin. Wie für den fka üblich, konnten viele Asylsuchende auch weiterhin muttersprachlich beraten und ein enger Kontakt beibehalten werden.

Da wir wussten, wie wichtig es den Menschen vor Ort ist, dass wir ihnen auch persönlich zur Verfügung stehen, installierte unser Mitarbeiter Saeid bereits kurz vor Ostern eine eigens gebastelte Schutzwand vor Ort.  Diese ermöglichte, auch wieder physisch vor Ort zu beraten. Beratungen finden seit dem 16. April zweimal wöchentlich statt und werden, wie zu erwarten war, dankend angenommen. Gleichwohl stehen immer noch unsere telefonischen Sprechstunden.

Um den Bewohner*innen vor Ort die notwendigen Schutzmasken zur Verfügung stellen zu können, starteten wir einen Spendenaufruf. Wir möchten an dieser Stelle dem KSC-Fanprojekt sowie einer anonymen Spenderin für die tollen, selbstgenähten Masken danken, die wir unseren Klient*innen übergeben durften.

Den muslimischen Bewohner*innen spendete der Jugendverein der Annur-Moschee in Karlsruhe selbstgemachte Speisen und Süßes. Ein gemeinsames Fastenbrechen in den Moscheen war in diesem Jahr nicht möglich, die Freude über die Spende war deshalb umso größer. Auch hierfür danken wir sehr herzlich.

Wir vom fka sind weiterhin in der Durlacher Allee 100 sowie im nahegelegenen Menschenrechtszentrum aktiv und versuchen, aus der Situation das Bestmögliche für alle zu machen. So flexibel wie immer und anpassungsfähiger als je zuvor.

 

Von Arcangela Ranieri-Krasniqi