Psychosoziales Zentrum für Geflüchtete

Unterstützung bei Traumafolgestörungen und psychischem Leid 

Das „Atman Institut für seelische Gesundheit und Migration“ des fka – Freundeskreis Asyl Karlsruhe e.V. hat seinen Sitz im Menschenrechtszentrum Karlsruhe auf dem Schlachthofgelände.

Es bietet stabilisierende und therapeutische Unterstützung für traumatisierte Menschen im Kontext von Flucht und Migration, bei Depression, Anpassungs- und Angststörungen oder posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS). Wir betreuen Geflüchtete aus der Ukraine, die dem Horror des Krieges entkommen sind und sich nun im Exil zurechtfinden müssen. Eine weitere große Gruppe sind Betroffene von Menschenhandel, in Zusammenarbeit mit einer langjährig erfahrenen Fachtherapeutin in diesem Bereich; außerdem Menschen aus Syrien, Afghanistan und anderen Herkunftsländern. Viele der Betroffenen sind Frauen, Jugendliche und Kinder.

Beiratsmitglieder des PSZ

                     
Karl-Heinz Krieger          Heribert Döring-Meijer   Martin Mayer

Alexandra Malamos

Unsere Therapeut*innen und Berater*innen

          Portrait Tania Sippel-Kaiser, Therapeutin
Alexandra Malamos     Julia Schlüfter            Tania Sippel-Kaiser

     
Sana-Bairo Sabally    Yana Bulatova

Unsere Fachtherapeut*innen und psychoedukativen Berater*innen arbeiten mit unterschiedlichen Schwerpunkten, das Angebot ist vielfältig und ermöglicht je nach Bedarf Einzel- und Gruppentherapien (Systemische-, Verhaltens- und Gestalttherapie, katathyme Imaginationsarbeit, körperfokussierte Methoden, narrative Biographiearbeit, Kunsttherapie, traumasensibles Yoga u.a.). Nach einem Erstgespräch kann gezielt die passende Form ausgewählt werden. Menschen, die an besonders schwerwiegenden Traumafolgestörungen leiden, können zur weiterführenden Behandlung innerhalb unserer Netzwerke vermittelt werden. Aufgrund unserer langjährigen Tätigkeit im Flüchtlingsbereich stehen wir in vielfältigen Kooperationsbünden und arbeiten eng mit Beratungsstellen zusammen.

Das Ziel unserer therapeutischen Arbeit liegt in der Entlastung der Klient*innen, die durch einen veränderten Umgang mit den problematischen Symptomen erreicht wird. Eine Behandlung der Symptome kann für die Betroffenen selbst dann spürbare Erleichterung bringen, wenn die traumatische Erfahrung nicht angesprochen wird.

Die therapeutische und psychoedukative Intervention wird dabei in andere Sektoren des fka eingebunden, wie professionelle Verfahrens-, Sozial- und Rechtsberatung, sodass die unbeschwerte Konzentration der therapeutischen Experten auf ihre eigentliche Arbeit gewährleistet ist und den Geflüchteten sowohl psychisch als auch lebenspraktisch geholfen werden kann. Muttersprachliche Fachkräfte vermitteln außerdem als Brückenbauer zwischen den Kulturen und vermögen in Kenntnis der Auswirkungen von Tabu, Stigma und kultureller Fremdheit relativ rasch und leicht das nötige Vertrauen herzustellen.

Geeignete, erfahrene Sprachmittler*innen stehen zur Verfügung.

Das Angebot ist für die Betroffenen kostenfrei. Wir freuen uns auf Ihre direkte Anfrage oder Vermittlung!

Kontakt:

Meera Mani: meera.mani@fka-ka.de / 0176-45242604

Eveline Hummel: info@fka-ka.de / 0721-9663937

Aufgrund der dramatischen Kürzungen der ohnehin unzureichenden Mittel für das PSZ bitten wir dringend und herzlich um Spenden, um unsere wichtige Arbeit mit traumatisierten Geflüchteten weiterführen zu können.

         

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